Bestehende Technik sichtbar machen.
Digitalisierung muss nicht bedeuten, funktionierende Technik auszutauschen. HJÄRTA S1 Professional erfasst reale Zustände dort, wo sie entstehen – an Türen, Toren, Kühlbereichen, Fördertechnik und anderen technischen Anlagen – und übergibt sie an VAKTEN.
Vorhandene Sensorik, geeignete Kontakte und kompatible technische Signale können weiter genutzt und bei Bedarf um passende Sensorboxen ergänzt werden. So entsteht digitale Sichtbarkeit, ohne die bestehende Anlage neu erfinden zu müssen.
{{image:/img/shop/Hjaerta_Sensor_kombi.png|HJÄRTA S1 Professional mit Sensorbox und M12-Verbindung|HJÄRTA und Sensorbox bilden gemeinsam das System zwischen Anlage und VAKTEN.}}Von der Anlage zum digitalen Zwilling.
HJÄRTA übernimmt die technische Wahrnehmung im Feld. VAKTEN ordnet diese Wahrnehmungen digitalen Zwillingen zu, bewertet sie anhand Ihrer Regeln und zeigt Zustand, Verlauf, Kontext und Abweichungen verständlich an.
Dabei beginnt die Einrichtung nicht mit technischen Parametern, sondern mit Ihrer Aufgabe: Sie wählen, was überwacht werden soll. VAKTEN erkennt Hardware und Sensorprofile, bereitet passende Signale vor, schlägt sinnvolle Regeln vor und fragt nur dort nach, wo Ihre Entscheidung wirklich gebraucht wird.
Komplexität gehört in VAKTEN. Klarheit gehört zum Nutzer.
{{image:/img/shop/Hjaerta_EA_1.png|Easy-Access-Anschluss von HJÄRTA|Die Sensorverbindung erfolgt über frei zugängliche M12-Ports.}}Easy Access: vorbereitet anschließen.
Fünf M12 Easy-Access-Ports stehen direkt an HJÄRTA zur Verfügung. Vorbereitete Sensorboxen und passende Sensorik lassen sich damit klar zuordnen und geführt in Betrieb nehmen.
- fünf direkt zugängliche Easy-Access-Ports,
- klar dokumentierte Signalpfade,
- vorbereitete Sensorboxen für typische Anwendungen,
- geführte Zuordnung und Einrichtung in VAKTEN.
Der Nutzer muss dabei keine Kanallogik programmieren. Entscheidend ist die Frage, welcher reale Zustand sichtbar werden soll.
{{image:/img/shop/Hjaerta_inAction_04.png|HJÄRTA und VAKTEN im Krankenhaus|Hardware und Software machen zahlreiche technische Zustände gemeinsam sichtbar.}}10 Professional-I/O-Kanäle für bestehende Signale und eigene Sensorik
HJÄRTA S1 Professional verfügt über zehn separate Signalkanäle für geeignete Statusausgänge bestehender Anlagen oder andere kompatible Sensoren Ihrer Wahl. Die Eingänge sind über Optokoppler galvanisch entkoppelt, um Rückwirkungen zwischen HJÄRTA und der angeschlossenen Technik zu vermeiden.
Ein typischer Anwendungsfall sind Feststellanlagen: Verfügt eine Anlage über einen geeigneten potentialfreien Statusausgang, kann HJÄRTA dieses Signal erfassen und an VAKTEN übergeben. So lassen sich bis zu zehn Feststellanlagen mit jeweils einem Statussignal an einer HJÄRTA S1 Professional anbinden. Werden mehrere Signale einer Anlage separat ausgewertet, belegen diese entsprechend mehrere Kanäle.
Die Professional-I/O-Kanäle sind jedoch nicht auf Feststellanlagen beschränkt. Auch andere geeignete Sensoren und technische Signalquellen können angeschlossen werden. Je Kanal kann zusätzlich über eine zweite Ader 24 V+ bereitgestellt werden.
Die eigentliche Bedeutung entsteht in VAKTEN: Dort lassen sich Signalart und Metrik, Polarität beziehungsweise Active-High/Active-Low sowie eine gewünschte Invertierung komfortabel konfigurieren. Aus einem elektrischen Signal wird so beispielsweise „Betrieb“, „Störung“, „Alarm“, „geöffnet“, „geschlossen“ oder ein anderer definierter Zustand.
Verbindung ist selbst ein Zustand.
VAKTEN prüft, ob HJÄRTA aktuelle Betriebsmeldungen liefert. Bleiben neue Informationen aus, wird die fehlende Aktualität selbst sichtbar und kann dokumentiert sowie auf Wunsch gemeldet werden.
Damit gehört nicht nur der Zustand einer überwachten Einheit zur digitalen Sicht, sondern auch die Frage, ob die technische Wahrnehmung aktuell verfügbar ist.
Typische Anwendungen.
- Türen, Tore und technische Abschlüsse,
- Feststellanlagen und geeignete Statuskontakte,
- Kühlbereiche und Kühlketten,
- Fördertechnik, Lichtschranken und Blockierungszustände,
- weitere technische Einrichtungen mit geeigneten Kontakten oder kompatiblen Signalen.
Für den Bestand entwickelt.
HJÄRTA ergänzt bestehende Anlagen um nachvollziehbare digitale Zustände. Funktionierende Technik kann erhalten bleiben; neu ist die Klarheit darüber, was tatsächlich passiert.
Sensorik, Kontakte und technische Signale liefern die Wahrnehmung. HJÄRTA bringt diese Informationen zuverlässig aus dem Feld zu VAKTEN. Dort werden daraus verständliche digitale Zwillinge, Regeln, Historien und Informationen für den Betrieb.
{{image:/img/shop/Hjaerta_inAction_02.png|HJÄRTA an einer Förderanlage|Lichtschranken, Fördertechnik, Takt und Blockierungen digital sichtbar machen.}} {{image:/img/shop/Hjaerta_inAction_03.png|HJÄRTA an einer Brandschutztür|Bestehende Türen und technische Abschlüsse nachrüsten, ohne die Sicherheitsfunktion zu verändern.}}Einfach. Echt. Retrofit.
Bestehende Technik bleibt erhalten. Neu ist die Möglichkeit, reale Zustände verständlich, nachvollziehbar und dauerhaft sichtbar zu machen.