Vom Prototyp zum Produkt
HJÄRTA S1 Professional ist das erste Serienprodukt von VulcanGuard für die IoT-Nachrüstung bestehender Anlagen. Es verbindet vorhandene Sensoren, Kontakte und technische Signale mit VAKTEN und macht daraus verständliche Zustände.
Die kontrollierte Erstserie wird in Deutschland manuell gefertigt, geprüft und dokumentiert. Passende Sensorboxen und konfektionierte M12-Verbindungskabel sind direkt im VulcanGuard-Shop erhältlich.
Retrofit statt Austausch. Sichtbarkeit statt Blindflug.
Wofür?
Viele Anlagen senden längst Signale. Türen, Tore, Kontakte, Zustände und Aufgaben sind vorhanden – nur meist in einer Form, die im Alltag wenig hilft.
Genau dort setzt VulcanGuard an.
Unser Ziel ist es, blinden Bestand sichtbar zu machen. Klarheit über Zustände und Aufgaben zu schaffen. Nicht mit mehr Unruhe, sondern mit einfacher Klarheit. Nicht mit Technik um ihrer selbst willen, sondern mit einem wachen Blick auf das, was im Betrieb wirklich zählt.
Wie oft stehen bei Ihnen Türen außerhalb des Sollzustandes offen?
Wie lange bleibt das unbemerkt?
VAKTEN bildet diese Auswertungslogik bereits heute ab. Zustände lassen sich digital erfassen, Aufgaben klarer einordnen und Prüf- sowie Wartungshistorien verständlich führen.
Für Betreiber größerer Anlagen bedeutet das vor allem eines: weniger Blindflug, mehr Überblick – und eine ruhigere Hand im Alltag.
Wie lassen sich VAKTEN und HJÄRTA nutzen?
Supermarkt
HJÄRTA erfasst mit einfachen Kontaktsensoren zentrale Punkte: Eingangstüren, Kühlbereiche und Notausgänge. Zusätzlich können Lichtschranken an Leergutannahmen oder Förderstrecken eingesetzt werden.
Erfasst werden beispielsweise:
- Schließzustände von Türen und Toren,
- Belegung und Durchfluss von Fördertechnik,
- Blockierungen an Übergabepunkten,
- Temperaturverläufe in Kühlbereichen.
In VAKTEN definiert der Betreiber, wann ein Sollzustand nicht mehr erfüllt ist.
Beispiel:
Eine Kühlraumtür steht offen. HJÄRTA erkennt den Zustand und VAKTEN zeigt die Abweichung. Steigt anschließend die Temperatur, entsteht ein weiterer Hinweis.
Der Betreiber entscheidet selbst, ob und wann verantwortliche Personen benachrichtigt werden.
Ohne Schulungsaufwand. Ohne großen Montageaufwand.
Für dieses Szenario genügt häufig: 1× HJÄRTA und passende Sensorik.
Ergebnis: Klarheit, jederzeit abrufbar.
Krankenhäuser
Der technische Dienst möchte die Zustände mehrerer Stationen erfassen.
Beispiel:
Mehrere Rauchschutzabschlüsse oder Brandschutztüren pro Station sind mit dezentralen Feststellanlagen ausgestattet. In der Praxis werden Türen mitunter unsachgemäß offengehalten oder verkeilt.
Mit HJÄRTA wird dieser Zustand sichtbar.
Ein mögliches Setup:
- 1× HJÄRTA pro Station oder technischem Bereich,
- Anschluss vorhandener, dokumentierter Meldekontakte durch Fachpersonal,
- alternativ ergänzende Sensorboxen über Easy Access,
- Definition des erwarteten Zustands in VAKTEN.
VAKTEN zeigt Abweichungen und kann sie auf Wunsch melden.
Ergebnis:
Weniger Kontrollgänge vor Ort.
Mehr Übersicht über den tatsächlichen Zustand.
Mittelstand und Fertigung
In vielen Produktionsbetrieben treffen unterschiedliche Systeme aufeinander: Hallentore, Brandschutzabschlüsse, Fördertechnik, Übergabepunkte und Versandbereiche.
Typisch ist: Zustände sind vorhanden – aber nicht auf einen Blick sichtbar.
Ein Tor steht offen, obwohl es geschlossen sein sollte.
Eine Förderstrecke ist blockiert.
Ein Übergabepunkt läuft nicht sauber.
Eine Maschine sendet ein einfaches Betriebs- oder Störsignal.
Stillstand wird oft erst erkannt, wenn er bereits Zeit und Geld kostet.
Mit HJÄRTA lässt sich genau dort ansetzen.
Erfasst werden können:
- Torzustände – offen oder geschlossen,
- Belegung von Förderstrecken – frei oder blockiert,
- Aktivität an Übergabepunkten,
- einfache Maschinensignale – läuft oder steht,
- Stör- und Statusmeldungen aus vorhandenen Systemen.
In VAKTEN werden daraus verständliche Abläufe. Der Betreiber definiert selbst, wann ein Zustand normal ist und wann Handlungsbedarf entsteht.
Beispiele:
- Förderstrecke ungewöhnlich lange belegt → Hinweis,
- Tor bleibt zu lange offen → Meldung,
- Übergabepunkt ohne Aktivität → möglicher Stillstand.
Ergebnis:
Störungen werden nicht mehr gesucht, sondern gesehen.
Abläufe werden nachvollziehbar.
Reaktionen erfolgen schneller.
Für viele Anwendungen genügt ein HJÄRTA pro Bereich mit passender Sensorik. Der Aufwand bleibt gering – der Gewinn an Übersicht ist unmittelbar spürbar.
Warum HJÄRTA S1 Professional?
- IoT-Retrofit ohne Austausch funktionierender Anlagen,
- Nutzung vorhandener Sensoren und potentialfreier Meldekontakte,
- fünf frei zugängliche Easy-Access-Ports,
- M12-Verbindung für vorbereitete Sensorboxen,
- zehn galvanisch getrennte Professional-Kanäle für Fachpersonal,
- kompatibel mit potentialfreien Relaiskontakten und geeigneten 24-V-DC-Signalen,
- displaygestütztes Setup,
- mehrsprachige VAKTEN-Anbindung,
- Offline-Erkennung bei Strom- oder Netzwerkausfall,
- keine Beeinflussung bestehender Sicherheitsfunktionen.
Die Professional-Kanäle lassen sich frei nach der vorhandenen Anlage belegen. Möglich sind beispielsweise zehn einzelne Statussignale, fünf Anlagen mit jeweils zwei getrennten Meldungen oder eine beliebige Kombination aus Türkontakten, Lichtschranken, Maschinen- und Störmeldungen.
HJÄRTA schreibt keine feste Semantik vor. In VAKTEN wird definiert, ob ein Kanal eine Tür, ein Tor, eine Lichtschranke, einen Temperaturpunkt oder einen anderen technischen Zustand repräsentiert.
Ein System statt eines Einzelgeräts
HJÄRTA S1 Professional ist Teil eines vollständigen Retrofit-Systems. Im VulcanGuard-Shop stehen passende Sensorboxen für Reedkontakte, Näherungserfassung, Lichtschranken und Temperaturmessung bereit.
Konfektionierte M12-Verbindungskabel sind in Längen von 1, 2, 5 und 10 Metern verfügbar.
So kann eine bestehende Anlage vom einzelnen Sensorpunkt bis zu komplexeren Anwendungen schrittweise digital sichtbar gemacht werden.
Wird sich HJÄRTA weiterentwickeln?
HJÄRTA S1 Professional bildet den Einstieg in eine langfristig weiterentwickelte Produktfamilie. Die Hardware ist bewusst so ausgelegt, dass sie über Jahre genutzt werden kann.
Die wesentliche Weiterentwicklung findet über Firmware und Software statt. Funktionen, Auswertungen und Darstellungen können wachsen, ohne dass deshalb die vollständige Hardware ersetzt werden muss.
Wer HJÄRTA S1 Professional erwirbt, erhält eine stabile technische Grundlage, auf der VAKTEN weiter ausgebaut wird.
Die kontrollierte Erstserie bedeutet vor allem: direkter Kontakt zum Hersteller, schnelle Unterstützung und kurze Wege bei Einrichtung, Betrieb und Troubleshooting – telefonisch, per E-Mail und bei Bedarf vor Ort.
Kommende Fähigkeiten – technisch bereits vorbereitet
- Bus- und Clustersysteme: RS-485 und CAN sind für zukünftige professionelle Erweiterungen vorbereitet.
- Lokale Lösungen: Anwendungen ohne verpflichtende Cloudanbindung können projektbezogen umgesetzt werden.
- Weitere Sprachen: VAKTEN ist mehrsprachig aufgebaut und kann erweitert werden.
- Neue Auswertungsmodi: Zustands-, Logistik- und Kühlkettenfunktionen wachsen über Software weiter.
Retrofit beginnt dort, wo bestehende Technik sichtbar wird.
HJÄRTA S1 Professional macht vorhandene Sensorik verständlich – ohne bestehende Sicherheitsfunktionen zu verändern. Zusammen mit VAKTEN entsteht ein ruhiger, klarer Blick auf den tatsächlichen Zustand Ihrer Anlage.
Passende Sensorboxen und konfektionierte M12-Verbindungskabel stehen im VulcanGuard-Shop bereit.
HJÄRTA sieht. VAKTEN versteht.